18. Dezember 2015

Das Spielhaus der OGS Begau trägt auch den Namen Villa Kunterbunt. Deshalb hat dort alles, ein wenig mit Pippi Lang-strumpf und ihren Abenteuern zu tun. Im Advent wird eine Villa Kunterbunt im Kleinformat mit vielen Türchen und Läden als Adventskalender genutzt. Die Öffnung jedes Türchens wird in einer gemütlichen Stunde im Kerzen-schein mit Weihnachtsliedern, Vorlesegeschichten, Kakao und Keksen zelebriert.

 

Es ist schon ein Ritual, denn immerhin wird heute bereits das 18. Tür-chen des Adventskalenders geöffnet. Zu Beginn der Adventstunde werden in schön verzierten Weckgläsern Teelichte angezündet. Dann wird das Deckenlicht gelöscht und der große Adventskranz feierlich in den Raum geschoben. Welches Weihnachtslied möchten die Kinder heute singen? Etwas Modernes von Rolf Zukowski mit viel Text, den die Kinder aber mühelos bewältigen. Dann wird es ganz still, denn als nächster Programmpunkt folgt ein Kapitel der Adventskalenderfortsetzungsgeschichte. Der Kakao ist bereits verteilt, dazu gibt es selbstgebackene Kekse. Und dann endlich!  Wer ist heute dran mit Türchen öffnen? Die Spannung ist groß, obwohl die Kinder längst wissen, welche Gabe sich hinter den Türchen verbirgt. Sie ist nämlich für alle Kinder gleich und heiß begehrt. Es ist ein Zauberstift, dessen Schrift man nur durch ein eingebautes Speziallicht zum Vorschein bringen kann. Viele Kinder haben bereits Erfahrungen mit dem Gimmick gemacht und geben Tipps an die neuen stolzen Besitzer weiter. Zum Schluss noch das Weihnachtsquiz. Wer kennt sich gut aus mit Rentieren, Eis und Schnee? Besonders die Erstklässler möchten zeigen, was schon in ihnen steckt. Toll, sie können die Fragen tatsächlich fast fehlerlos vorlesen. Einige sind ziemlich knifflig, aber mit vereinten Kräften und manchmal eine wenig Unterstützung durch die Betreuerinnen lässt sich alles lösen.

 

Schade, da ist die wunderbar entspannte Stunde auch schon zu Ende. Die Vorfreude auf Weihnachten wächst mit jedem Mal. Zum Glück dauert es nicht mehr lange bis zum Heiligen Abend.

 

 

 

 

 

 

 

Bilder/Text: S. Crampen