21.8.2015

Verleihung des Alsdorfer Silbertalers an Heinz Günther Dohm

Den Alsdorfer Förderkreis für Kinder und Familien e.V. gibt es in diesem Sommer seit 10 Jahren. Als Träger des außerunterrichtlichen Angebots an Alsdorfer Schulen hat unser Verein – dank seiner engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – in diesen 10 Jahren viel erreicht. In enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen sind Lebens- und Lernräume mit lebendigen pädagogischen Konzepten entstanden. Sie bilden die Grundlage für das fröhliche, bunte und abwechslungsreiche Bildungs-, Erziehungs-, und Betreuungsangebot, das sich inzwischen im Alsdorfer Offenen Ganztag und anderen Betreuungsformen etabliert hat.

Im Rahmen einer Feierstunde mit Gästen aus Schulen, Verwaltung, Politik und nicht zuletzt den Menschen, die die Vereinsarbeit des Akifa e.V.durch ihre privaten Spenden unterstützen, ließ Vereinsvorsitzender Heinz Günther Dohm die letzten 10 Jahre Revue passieren.

Das Programm der Feierstunde wurde in kurzweiligen Beiträgen von Kindern aus den 7 Alsdorfer Offenen Ganztagsschulen mitgestaltet.

Bürgermeister Alfred Sonders würdigte die Arbeit des ehrenamtlich tätigten Vorstands und der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins und lobte die vielfältigen Möglichkeiten, die den Kindern an den 7 OGS-Standorten geboten werden. Eine gute und verlässliche Kinderbetreuung sei ein wichtiger Standortfaktor für Alsdorf.

Stellvertretend für den Vorstand erhielt Heinz Günther Dohm den Alsdorfer Silbertaler, verbunden mit der Aufforderung, der Akifa e.V. solle sich im Falle jedweder Problemlage vertrauensvoll an die Stadt wenden.

Carla Glettenberg, Schulleiterin der KGS Alsdorf Hoengen, erinnerte in einem kurzen Rückblick an die Überzeugungsarbeit, die bei Eltern und Kollegien zu leisten war, bevor der OGS vor 10 Jahren der große Durchbruch gelang. Sie blickte mit Stolz

darauf zurück, wie die Schwierigkeiten von den Beteiligten Akteuren tatkräftig aus dem Weg geräumt wurden und zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem, was in der Zwischenzeit erreicht werden konnte.

Als Vater eines OGS-Kindes und Vorsitzender der Stadtschulpflegschaft machte Sascha Handt in seiner Rede darauf aufmerksam, dass die OGS eine wichtige Voraussetzung für die Berufstätigkeit von Eltern und Alleinerziehenden ist. Wie wichtig ein qualitativ gutes Angebot ist, das bei den Kindern ankommt, schilderte er anschaulich aus eigener Erfahrung. „Toll, dass wir in den ersten Schultagen nur 4 Stunden haben, dann kann ich länger in die OGS", hatte sein eigener Sprößling zu Beginn des neuen Schuljahres erklärt. Der Vater hat diese Aussage mit Erleichterung registriert. Für die Eltern steht ganz klar an erster Stelle, dass sich ihr Kind wohlfühlt in der OGS.

 

     Die gelungene Feierstunde endete mit einem Dank der Schülerinnen und Schüler an die Mitglieder des Akifa- Vorstands, die eine Kostprobe aus Selbstgemachtem und Selbstgestaltetem erhielten. Den Schlusspunkt setzte schließlich Isra aus der OGS Begau mit einem sehr schön vorgetragenen Gedicht über die OGS.

 

 

Text/Bilder: S.Crampen