14.8.2014

Abschlussfest in Hüttenhausen

Es gehört zum Sommer in Hüttenhausen, wie Erdbeersoße auf Spaghetti-Eis, das Abschlussfest der Sommer- ferienspiele, zu dem alle Eltern, Geschwister und sonstige Verwandte der Ferienspielkinder herzlich eingeladen sind.

Wer schon einmal da war, weiß, dass für das leibliche Wohl aller Gäste aufs Beste gesorgt wird.  Diesmal standen leckere Pizza aus dem selbstgebauten Pizzaofen und selbstgebackene Waffeln bei den Besuchern besonders hoch im Kurs.

Nach der Begrüßung durch Herrn Thimm, der das Programm für die 2. Ferienhälfte federführend für das Jugendamt organisiert hatte, hatten die Gäste Zeit, die Bauwerke zu bestaunen, die in den Ferienwochen entstanden sind. Einige sind noch nicht ganz fertig oder müssen dringend noch einmal umgebaut werden. Jedenfalls hocken die Bauherren darin, hämmern hier und da  noch ein paar Nägel ein und erklären fachmännisch, wie und was gebaut wurde und welche Planungen bisher noch nicht verwirklicht werden konnten. Bei dem einen fehlt noch ein Wippsitz auf der Dachterrasse, bei dem anderen noch ein Kriechloch als Hintereingang.  Es stellt sich heraus, die Ferien waren wieder einmal viel zu kurz für all diese Pläne.

 

 

Auch in dieses Jahr gab es tolle Bastelangebote und Experimente für  alle  Kinder, die mal keine Lust auf Zimmern hatten.  Die gebastelten Traumfänger zaubern Indianerlager- atmosphäre auf dem Platz.

Außerdem sind gekleisterte Sparschweine – oh pardon, eine Sparschildkröte ist auch dabei – zu bestaunen. Fragt sich nur, was da hinein geworfen werden soll. Die Währung auf dem Gelände ist nämlich "Nagel".

 

Bestimmt wird es in diesem Jahr in so manchem Alsdorfer Garten eine Raketenabschussrampe geben, denn, wie so was gebaut wird, wissen die Kinder aus Hüttenhausen jetzt.

 

 

 

Genug besichtigt! Für das von den Kindern in eigener Regie einstudierte Theaterstück versammeln sich alle noch einmal am Lagerfeuerplatz. So mancher Blick geht bang gen Himmel, denn da baut sich gerade eine dicke Regenfront auf. Die Kinder lässt das kalt. In den letzten Wochen haben sie schon so manchen Regenguss erlebt und erinnern sich eigentlich nur daran, wie toll sich in dem reißenden Bach spielen ließ, der sich einmal  über das ganze Gelände ergossen hatte oder dass  es manchmal  ganz ordentlich auf´s Zelt geprasselt hat.

 

 

 Übringens: „Das Zelt“, so meldet Frau Herzog zurück, die mit ihrem Team aus dem städtischen Jugendtreff „Altes Rathaus die 1. Ferienhälfte organisiert hat, „ war  gerade in diesem verregneten Sommer eine wirklich nützliche Unterstützung des Akifa e.V. .“

 

 

 

 

Bilder/Text: S. Crampen