15. Juni 2014

Begauer OGS-Kinder machen seit diesem Frühjahr den Blausteinsee unsicher. Für eine Segel-AG konnten nämlich ein junger Trainer vom Alsdorfer Segelklub und einige Eltern als Fahr- und Hilfsdienst gewonnen werden.

Wenn die Jungen und Mädchen aus Begau am Strand des Blausteinsees ankommen, fühlt sich das wie Urlaub an. Die Eltern, die als Fahr- und Hilfsdienst fungieren, ziehen die Schuhe aus und setzen sich erst einmal gemütlich in die Sonne. Während dessen haben die Kinder alle Hände voll zu tun. Das Heranholen und Auftakeln der beiden kleinen Segelboote beherrschen sie inzwischen schon recht gut. Ganz klar, dass es gemeinsam besser geht. Was der eine gerade nicht weiß, hat die andere sich gemerkt. Hendrik ihr Segellehrer muss nur noch hier und da Tipps geben und darauf achten, dass alles sicher vertäut ist.

 

Heute werden die beiden Optimisten Obelix und Idefix zu Wasser gelassen. Für den Rest der 10-köpfigen Truppe und den Segeltrainer  wird ein Motorboot startklar gemacht und schon geht es raus auf´s Wasser. Der Blausteinsee liegt heute ganz ruhig da, aber das täuscht. Mit dem Wind werden die Segelboote schnell hinausgepustet. Die Kinder sind mit viel Spaß und gleichzeitig auch ganz ernsthaft bei der Sache und befolgen die Kommandos, die der Trainer ihnen vom Motorboot aus zuruft. Schließlich sind sie hier, um Segeln zu lernen. Auf dem weiten See leuchten bald nur noch die knallorangen Rettungswesten der Kinder in der Ferne.

 

Jedes Kind kommt an die Reihe. Die, die im Motorboot warten, erwischt man bei Fachgesprächen und Seemannsgarn. Hendrik, der Trainer, hat den Kindern die einfachen Regeln genauestens erklärt, die an Land und auf See beim Segeln gelten. Keine Frage, dass sich  die Kinder daran halten.

 

Viele Faktoren müssen mitspiele, damit so etwas Besonderes wie eine  Segel-AG im OGS-Bereich auf die Beine gestellt werden kann.  Finanzierbar ist so etwas nur, wenn freundliche Vereine und vom Sport begeisterte Trainer ihr Material und ihr Know-How zum kleinen Preis oder einfach nur so zur Verfügung stellen. Auch die Mithilfe der Eltern als Fahrdienst und Hilfsdienst vor Ort ist unabdingbar.

 

Zusammen kann man eben Besonderes erreichen!