22.7.2013

2. Alsdorfer Ferienakademie gestartet

Auch in diesem Jahr haben wieder 30 Alsdorfer Grundschülerinnen und -schüler der beiden Offenen Ganztags-grundschulen in Ofden und im Annapark die Möglichkeit an der Ferienakademie teilzunehmen. In Alsdorf ist dies schon der zweite Ferienakademie-Durchgang und wieder kooperieren wir eng mit dem Bildungsbüro der Städteregion Aachen.

 

Bei der diesjährigen Ferienakademie träumen unsere Kinder den „Traum vom Fliegen“ und lernen in den zwei Wochen eine Menge über Luft- und Raumfahrt.

Wie "lernen"?   In den Ferien?

Das „Lernen“ in der Ferienakademie hat seine eigenen Gesetze. Selbst entscheiden, was interessant ist. Neugierig sein und auf alle Fragen eine Antwort bekommen. Mit eigenen Ideen experimentieren und sich vom Beispiel anderer inspirieren lassen. Mit allen Sinnen lernen, das ist es, was die Kinder an der Ferienakademie lieben.

Ganz nebenbei lernen (– da ist das Wort schon wieder –) die Kinder tolle Orte in der Städteregion und engagierte Bildungspartner kennen, die mit viel Lust alternative Lernsettings gestalten und  alles daran setzen, Kinder mit ihrem Angebot zu fesseln und zu begeistern.

Zu Ferien gehört aber auch, mit Freunden Fußball spielen, quatschen und entspannen, picknicken im Schatten der Bäume oder einfach mal die Seele baumeln lassen. Auch dazu ist genügend Zeit eingeplant.

 

Interesse geweckt?

Es folgt ein Überblick über die einzelnen Ferienakademietage

 

Übersicht:
 
Montag, 22.7.2013
Dienstag, 23.7.2013
Mittwoch, 24.7.2013
Donnerstag, 25.7.2013
Freitag, 26.7.2013
Montag, 29.7.2013
Dienstag, 30.7.2013
Mittwoch, 31.7.2013
Donnerstag, 1.8.2013
Freitag, 2.8.2013

 

Montag, 22.7.2013

1. Tag

Einander ersteinmal kennen lernen


Nachdem heute morgen alle Kinder eingetroffen waren, stellt sich heraus, dass darunter bekannte Gesichter aus dem Vorjahr  sind.
Leonard kannte vier Jungs aus Anna-Park und vier Jungs aus Anna-Park kannten Leonard . Von Beginn an gab es keine Berührungsängste. Das gemeinsame Kickerspiel sorgte für eine entspannte Atmosphäre. Beim gemeinsa- men Frühstück entstanden muntere Gespräche von Tisch zu Tisch.
Anschließend lernten sich beim Vornamenspiel, hier nennt jedes Kind seinen Namen und entsprechend dazu ein Tier, das mit dem gleichen Buchstaben beginnt und beim Luftballonspiel die Kinder noch besser kennen.
Beim gemeinsamen Freispiel auf dem Hof wurde geklettert, gekickt und im Schatten der Bäume gemalt und Hubschrauber gebastelt.


Beim Besprechen unseres diesjährigen Themas stellt sich heraus, dass unsere Kinder sich bereits  gut aus- kennen und viele Flugobjekte beschreiben können.
Nach dem Mittagessen sahen wir uns einen Film aus der Reihe „Die Sendung mit der Maus“ an, in der das Thema in Zeichentrickfilmen spielerisch erklärt wurde.


Beim gemeinsamen Spiel auf dem Schulhof klang für alle der erste Tag aus.


Text: Sibille Bremen

 

Ferienakademiezeitung Ausgabe 1

 

 

Dienstag, 23.7.2013

2. Tag

Ausflug zum Wildpark Gangelt

Versorgt mit allerlei nahrhaften und leckeren Dingen starteten wir heute Morgen unseren Ausflug ins Wildfrei-gehege Gangelt. Gutgelaunt begrüßte uns unser Busfahrer und teilte uns offiziell unser Fahrtziel durch den Lautsprecher mit. Schon nach 40 Minuten hatten wir Gangelt erreicht. Im Park angekommen wurden unsere mitgebrachten Köstlichkeiten in gemieteten Bollerwagen verstaut.


Zunächst gingen wir zur Falknerei, hier sollte um 13.00 Uhr die Flugschau stattfinden.
Wir sahen Waldkauz, Waldohreule, Schneeeule, Uhu, Rotmilan und Bussard. Die Greifvögel wurden gerade mit frischem Wasser versorgt. Später sollten wir noch erfahren, dass frisches Wasser für die Pflege des Gefieders sehr wichtig ist, da die Vögel sich so vor Parasitenbefall schützen können.


Unser Rundgang durch den Park führte uns zu Wildschweinen,  Steinböcken, Gemsen, und Damwild. Lustig ging es bei den Braunbären zu. Die Braunbärkinder spielten munter in einer schlammigen Pfütze  und versetzten sich gegenseitig den ein oder anderen Hieb. Unser Gang durch den Park wurde wegen der großen Hitze von einigen Trinkpausen im schattigen
Wald unterbrochen. In der Mittagszeit veranstalteten wir ein Picknick mit Wurst, Käse , Brot und Rohkost.


Um 13.00 Uhr startet der Rotmilan die Flugschau über die Köpfe der Besucher hinweg. Ein junger Rabengeier, augenscheinlich kein begnadeter Flieger, watschelte hinter der Falknerin her.
Der Star für die Kinder war ein 26 Jahre alter Uhu mit einer Flügelspannweite von 1,30 Metern. Zum Berühren nah durften sie diesem großen Tier kommen und hatten allerhand Fragen an den Falkner.
Kimberly wollte wissen, wie der Uhu seine Beute findet. Wir erfuhren ,dass ein Uhu seine Beute auf 30 Metern am Geräusch erkennen kann und dass seine Ohren sich diagonal über dem rechten und linken Auge befinden.
Leonard fragte nach dem Vogel mit der größten Flügelspannweite. Es ist der Albatros. Der kleinste Greifvogel ist der Buntbussard.


Nach der Flugschau durften die Kinder gruppenweise in das Streichelgehege, hier waren die Babyziegen eindeutig die Stars.
Um 15.15 Uhr traten wir, mit einem leckeren Eis in der Hand, den Rückweg zum Bus an. Müde und verschwitzt fuhr uns unser Busfahrer nach Alsdorf zurück.

Text: Sibille Bremen

 

Ferienakademiezeitung Ausgabe 2

 

 

Mittwoch, 23.7.2013

3. Tag

KiBA (Kinder in Bewegung, Aachen) und ScienceLab zu Gast in Ofden


Um Naturphänomene zu erforschen und Bewegung zu erspüren wurden die Kinder heute per Losverfahren in zwei Gruppen geteilt.
In der Forschergruppe wurde zunächst überlegt was warum überhaupt fliegen kann. Vögel und Insekten, die von Natur aus fliegen können, Menschen, die mit verschiedenen Hilfsmitteln fliegen können und Flugzeuge, die zum Fliegen gebaut wurden.
Zur Frage was in unserer Luft alles drin ist, konnten Mike und Cynthia kluge Antworten geben.
Wie die Luft um runde und quadratische Körper unterschiedlich strömt, erfuhren wir im Versuch mit einer Kerze.
Interessant war für alle zu sehen, wie ein selbstgebastelter Flügel durch Anpusten an einer Schnur aufsteigt. Großen Spaß hatten die Kinder als sie  einen aufgepusteten Luftballon an einer zwischen zwei Bäumen gespannten Leine sausen lassen konnten.


Um dem "Fliegen" über Bewegung auf die Spur zu kommen, nutzte die andere Gruppe die Turnhalle.
Recht anstrengend war es beim Spiel „Popkornverkäufer im Kino“ für die zwei Verkäufer, die gegen dreizehn Kunden ihr Popkorn austeilen mussten. Auch die Mumie im gleichnamigen Spiel hatte Mühe sich das nächste Opfer zu fangen.
Es galt im Sprung vom Kasten Bälle in den Korb zu werfen, sich an den Ringen durch die Turnhalle zu schwingen oder für die Mutigen, aus luftiger Höhe abzuspringen und über einem Abgrund“ zu balancieren.

Text: Sibille Bremen

 

Ferienakademiezeitung Ausgabe 3

 

 

Donnerstag, 25.7.2013

4. Tag

Ein "Condor"  im Getreidefeld

Den heutigen Vormittag verbachten wir mit verschiedenen Bastelangeboten.
Einige Kinder bastelten ihren AKI fertig, andere versuchten sich am Bau einer Rakete oder eines Papierfliegers.
Nachmittags unternahmen wir eine Fahrt zum Modellflugplatz Condor.
Zwei Betreuer der Jugendabteilung und der stellvertretende Vorsitzende nahmen uns freundlich in Empfang.
Eine Gruppe Kinder bastelte unter der fürsorglichen Anleitung der beiden Betreuer zunächst einen Balsagleiter, während die zweite Gruppe, begleitet von erfahrenen Piloten, Modellflugzeuge steuern durfte.

Schade fanden es alle Kinder, als dem Piloten Denis schon nach wenigen Minuten Flugzeit das Flugzeug in ein nahe gelegenes Getreidefeld abstürzte. Wie wir erfuhren geschieht dies von Zeit zu Zeit. Aber rasch stellte ein anderer Herr sein Flugzeug zur Verfügung und zur Freude der Kinder ging der Flugunterricht weiter.


Nach einer Stunde war der Balsagleiter fertiggestellt und die Kinder der Fluggruppe hatten alle ihre Runden gedreht, sodass nun ein Tausch der beiden Gruppen stattfinden konnte.
Auch für die Kinder der zweiten Fluggruppe war es sehr aufregend selbst ein Modellflugzeug steuern zu dürfen. Chantal wurde von ihrem „Fluglehrer“ als sehr talentiert gelobt.
Leider war am Ende die Zeit zu kurz, so dass nicht alle Kinder fliegen konnten, man hat ihnen aber angeboten, dass sie gerne zu Besuch kommen dürfen und dies nach Absprache nachholen können.
Schließlich wurden die gebauten Balsagleiter prämiert und jedes Kind bekam einen Preis. Gegen 16 Uhr traten wir, versorgt mit Geschenken, den Rückweg zur Schule an.

Armer Denis!
Bis zu unserer Abfahrt hatte er sein Flugzeug noch nicht wieder gefunden.

Text: Sibille Bremen

 

Ferienakademiezeitung Ausgabe 4

 

 

Freitag, 26.7.2013

5. Tag

       

 

Montag, 29.7.2013

6. Tag

       

Dienstag, 30.7.2013

7. Tag

       

Mittwoch, 31.7.2013

8. Tag

       

Donnerstag, 1.8.2013

9. Tag

       

Freitag, 2.8.2013

10. Tag